Segelurlaub in Griechenland Segelurlaub in Griechenland Segelurlaub in Griechenland

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www.Kos-Griechenland.de

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Eine Uebersicht ueber die Route
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Uebersetzt bedeutet Dodekanes 12 Inseln. Tatsaechlich sind es aber 50 groeßere und 150 kleinere Inseln. Groesste Insel der Dodekanes ist Rhodos. Hier stand einst breitbeinig ueber der Hafeneinfahrt der beruehmte, 35 m hohe Koloß von Rhodos, eines der Sieben Weltwunder der Antike. Einerseits Schade, dass es diesen nicht mehr gibt, andererseits bei dem hohen Masten der modernen Segelyachten .... vielleicht besser fuer den Kollos.

Die Dodekanes grenzen geographisch im Norden an Samos, Ikaria und die Fourni-Inseln, im Westen an die Kykladen, im Osten an die Küste Kleinasiens und im Südwesten an Kreta. Sie sind eine faszinierende Welt, in der Licht ganz unterschiedliche Bilder malt und jede Insel in verschiedenen Stimmungen darstellen kann. Allerdings ist man natürlich nicht an die Geographischen Grenzen gebunden, sondern kann z.B. auch in die Kykladen aufbrechen.

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Weitere Infos:

Selber Mitsegeln
Bareboatcharter Segelbuch
Forum

 

 

Von Mai bis Oktober sind die Dodekanes eine absolut lohnendes Reiseziel. Fast perfekt ist der September, wuerden die Tage da nicht kuerzer. Ohne den Radspieler auf den dieser Bericht aufbaut geht es sicher nicht.

Als Flugziel sollte man den Kos Segelurlaub ab Deutschland von Mittwoch auf Mittwoch planen, da man sonst keine Fluege bekommt. Samstag auf Samstag ist bekannter Massen beliebter, aber bei den Dodekanes lohnt es sich wirklich auf den Mittwoch auszuweichen.

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Segelurlaub Griechenland

Kos selbst hat eine geniale moderne und sichere Marina mit allem was das Seglerherz begehrt. Bis hin zu den besten Duschen der griechischen Inselwelt gibt es hier alles. Soweit also schon mal ideal als Ausgangshafen fuer Segelyachten. Aber auch Reviertechnisch ist Kos perfekt -sowohl die Dodekanes als auch die Kykladen lassen sich ab Kos erreichen-, wobei wir uns auf die Dodekanes konzentrieren wollen.

Ausserhalb des Hafens ist Kos eine fruchtbare Insel mit mildem Klima und genialen Sandstränden, die allerdings an einem Tag mit dem Auto komplett erkundet werden kann. Die meisten Sehenswuerdigkeiten finden sich zudem in Kos Stadt und der unmittelbaren Umgebung, so dass man sie bequem auch vom Yachthafen aus zu Fuß erreichen kann. Dazu zaehlt die Platane des Hippokrates, ein riesiger Baum mit 12 m Umfang, ein alter Platz mit den Ruinen griechischer Gebaeude aus dem 4.-2. Jh. v. Chr., der Dionysostempel, das Odeon, roemische Baeder und ein hellenisches Gymnasium aus dem 2. Jh. v. Chr. mit einer restaurierten Kolonnade des Xystos. Die Johanniterfestung, die man ebenfalls besichtigen kann, ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Architektur mit Burgmauer und -graben.

Unser Ziel war die Bucht Kamari - Bei Nacht Linker Rand der beleuchteten Bebauung. Wir ankern auf 6 Meter Tiefe. ca. 50 Meter Kette geworfen, die Fallboeen hatten demnach kein Chance. Dennoch: Heftige Fallboen!

Kalymnos

2ter Fahrtentag Segelurlaub Griechenland

Wir essen im Lokal von Mr. Kalymnos. Das Meeresmuseum ist spitze! Es gibt einen super interessanten Ueberblick ueber die Schwammtaucherinsel und ueber alle moeglichen und unmoeglichen Meeresbewohnern, die zum Teil getrocknet oder in Alkohol eingelegt dort skurril dreinschauend der Ewigkeit harren.
Zum Teil uralte Photos geben einen geschichtlichen Ueberblick ueber die Insel. Das Museum ist richtig gross. Wer den Film im Rausch der Tiefe gesehen hat wird schnell in die Zeit von Jacks und Enzos Jugend versetzt. Viele Exponate scheinen sehr alt zu sein. Halt alles das was Generationen von Schwamtauchern neben Schwaemmen noch so an die Oberflaeche gebracht haben.

3ter Fahrtentag Segelurlaub Griechenland

Nachdem uns in der Vorwoche Mr. Kalymnos hoechstpersoenlich unseren Anker gerettet hat, ist die Bucht auch diesmal fuer eine Ueberraschung gut. Nunmehr wirft eine recht grosse Ausflugsfaehre ihren Anker ueber unsere Ankerketten. Arglos hatten wir diese zuvor im nordwestlichen Teil der Bucht auf 5 Meter geworfen d.h. so ziemlich am Rande, jedenfalls erwischt die Faehre Felix Ankerkette mit ihrem Anker. ... macht aber nix, sind die aber schon drauf vorbereitet. Machen die immer so. Geschickt unterfangen drei Griechen die Kette von Felix Yacht, bevor sie diese wieder in die Tiefe entlassen.

 

 

Irgendwie hat es diese Bucht in sich, schon in der Vorwoche hatten uns Rasmuss ein kleines Abenteuer gegoennt.

Logbuch Vorwoche:

ES WIRD AM LETZTEN TAG DOCH NOCH SPANNEND, oder wie wir Mr. Kalymnos trafen.

''Hey unsere Ankerkette verfaengt sich gerade in einer Wassermiene'', Michael sprachs und tauchte prustend auf. Die Wassermiene erwies sich dann als eine wirklich interessante Konstruktion. Offenbar war es die runde Befestigung einer nicht mehr vorhandenen Mooringboje mit ganzkreisig ungefaehr 20cm herausragenden Munirreisen. Darin hangen wir mit unserer Ankerkette fest verwickelt , bombenfest. Die teile liegen nur am Anfang der Buch und dort am Rand, da wir nur kurz schwimmen wollten sind wir nicht tiefer in die Bucht gefahren. Hin und her alles ohne Chance, ja waerde da nicht MR. KALYMNOS PERSOENLICH gewesen! Nachdem er seine Dekompressionszeit vom letzten Tauchgang eingehalten hatte, kam er wie angekuendigt schnurstracks mit dem Onkel von Jack Majol auf uns zu. Bekleidet mit einem modischen Hemd und einer 3/4 langen Hose. :-(
Mist, wir wuerden noch laenger warten muessen bis er sein Tauchgeroedel holt. Weit gefehlt, mit einem Griff hatte er sein Tauchjacket mit Miniflasche an und sprang mit Hemd und Hose ins Wasser. Sich unter tausenden Aufsteigenden Luftblaeschen muehend war er dann just nach 10 Minuten wieder oben und unsere Ankerkette wieder frei. Er wollte partout kein Geld fuer seine Dienste nehmen. Unsere Bedenken nochmals in diese Bucht einzulaufen und wieder eine Tonne zu fangen entkraeftete er mit den Worten. "Ihr kennt jetzt MR KALYMNOS, wenn ihr ein Problem habt sagt einfach Bescheid", das war ein Wort und wir waren ja dann auch recht bald wieder da.

Anmerkung: Die richtige Entscheidung denn Port Augusto muss wohl bei Nordansteuerung mit Klippen glaenzen, wollen wir aber gar nicht hin weil wohl zu laut.


 

 

 

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Pandeli

Durchfahrt Kalimnos -Leros / Xerokampo Quer ab. Sieht von weitem aus wie eine Perfekte Ankerbucht. Die Durchfahrten sind sehr breit, nur die suedliche nicht passierbar. Wir nehmen daher die im Norden. Wind schlaeft in der Passage ein. Leichte Abenteuerstimmung. Wir sind durch! Sieht auf der Karte enger aus als es ist. ;-) Extremdrehende Winde.

Laufen in Pandeli ein. Wir liegen in der Naehe der Hafenmole vor Anker. Siehe Bild.


"Its wonderfull", steht in der Seekarte. Stimmt. Hafenbecken nur halb zugaenglich wird wohl weiter hinten flach. Yachten liegen im dreier Paeckchen. Links der Einfahrt -von See aus gesehen kann man auf 8 Meter perfekt ankern. Auf dem Bild sieht/erahnt man unsere beiden Yachten mit viel Kette!

Weiter links im ''Weiteren Buchtverlauf liegen die weiteren Yachten in gutem Abstand zum Strand, scheint schnell flach zu werden mit weniger schoenem Blick. Kastell und Windmuehlen nachts sehr schoen beleuchtet. Mini Market sau teuer, wir aergern uns nicht alles im Starthafen gekauft zu haben. Eis gibt es hinter dem mini Markt rechts, einfach in die Privatwohnung winken. Ist so eine Art Fischerbaracke,sieht aber aus wie eine Hinterhofwerkstatt! Hinter grosser schwerer Luke Tonnen von Eis. Fazit ein wunderschaener Ort mit einer typisch griechischen Taverne die zudem noch gute sanitaere Einrichtung aufweist, PERFEKT


 

 

 

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4ter Fahrtentag Segelurlaub Griechenland

Reviertaktik: Frueh einlaufen wenn schwerer Anleger! Im Notfall -falls der Hafen voll ist- ab in die Ausweichbuchten im Norden! Nur sollte es dazu noch hell sein soweit man die Buchten noch nicht kennt.

Morgens Kloster Oeffnungszeiten 08:00 - 13:00 Uhr. Zumindest im Juli /August. Der Trick waere gewesen am Morgen aus einer benachbarten Bucht einzulaufen. Spaet Abends findet man jedenfalls keinen Platz mehr und wenn man am Generator liegt ist es laut! Die Behoerden reagieren uebrigens auf Patmos allergisch auf Wasserverschmutzungen, wir trauen uns nicht mir Schampo zu duschen.

Nehmen kleinen Snack bei ''OPANTELIS'' alleine wegen der Sanitaeren. Ebenso gibt es ein geniales Kaffee im Ort. Bild folgt noch :-)
Fuers Essen wird es dann der Tip von Rene, REMEZZO. Cheese Balls, ein very Greek Salad. Das weitere Essen wirkt irgendwie orientalisch, aber auf alle Faelle erste klasse. Eis gibt uebrigens es ebenfalls Richtung Remezzo, rechts runtergestolpert auf der linken Seite. Ist ein Fischgeschaeft, am besten KEINEN grossen Beutel nehmen der ist naemlich Flottillentauglich!

Wie es dem auch sei, dass Essen bei REMEZZO ist genial. Der Koch muss wohl auch ueberregional sehr sehr bekannt sein. Man muss einfach nur vom Schiff springen und dann rechts am Wasser entlang bis hinter die Tankstelle.

Zur Revierinfo: In der Vorwoche waren wir danach abends in der Militaerbucht Partheni im Norden von Leros um starke und vor allem wechselnde Wind abzuwettern:

Der Wind dreht immer hin und Herr. Ankeryachtenbalet. Nachts frischt der Wind dann kraeftig auf. Der Anker haelt in der flachen Bucht, sehr schoen.
Zwischenzeitlich Regen mit heftigen Boeen bei sternenklarem Himmel. WO kommt dann der Regen her?
Fazit: Sehr sichere Bucht allerdings kein Highlight. Ansteuerung bei finsterer Nacht wohl eher nicht zu empfehlen.

5ter Fahrtentag Segelurlaub Griechenland

ARKI, eine schoene Insel mit suedwestlichen Nebeninseln. Wir ueben uns in vorsichtiger Ansteuerung. Ziel ist Port Stretto deren oestlicher Teil Top sein soll. Allerdings suchen wir mit einem Auge auch noch die Piratenbucht die ich vor Jahren im Mai vollkommen einsam und fast verlassen vorgefunden habe. Die Bucht ist -auch wenn wir diesmal nicht die einzige Yacht sind- der Hit! MARTHOS war der Name der Insel den ich vergessen hatte. Die Mooringbojen ermoeglichen einen stressfreien und mit geistigen Getraenken gewaesserten Aufenthalt. Ich habe die Fundamente der Mooringbojen abgetaucht und sicherer geht es nicht! Dicke Betonroehren mit einer richtig starken Kette umfangen dann eine festes starkes Mooringseil hoch. Fester geht es nur an Land. Abends nach 8 Seemeilen in der Piratenbucht. Grosse Welle, das Segel von tausend Teufelchen gezaust, nun plaetschern des Meeres in ruhigen zuegen. Ein Ort wie aus dem Maerchen. Der verhaertete Stress von Jahren broeckelt an einem Ort wie diesem, man ist geneigt zu schaun ob man nicht um sich herum fegen muss.

Logbuch: Die Taverne selbst ist piratisch gut! So liebevoll gemacht, selbst der Galgen. Wir sitzen in einer kleinen Piratebucht mit Piratenlokal und einem echten Piraten als Bedienung und geniessen einfach nur das Leben. ....Preise gibt es hier nicht, moderne Piraten. Letztlich auch wieder 90 Euro fuer 9 Leute mit allem bis zum abwinken, geht o.k.

In der Woche zuvor wurden wir am fruehen Morgen hektischer geweckt. Der Wassertanker braucht die Bucht fuer sich, wir mussten weichen. Fragen uns heute noch ob der jeden Sonntag dort anlandet. Bei der Gelegenheit haben wir dann die Nase in die gegenueberliegende Bucht gesteckt. Port Stretto Ostteil. Wird am Ende doch recht schnell flach!!!. Anker auf 6 Meter liegen ueber zwei Meter. Bei N oder NW wohl ideal, kann allerdings ueber Nacht drehen, dann freut man sich wenn man einen Zweitanker ausgebracht hat. Besser scheint da schon der noerdliche der beide Finger zu sein wo man gegen N-NW mit einer Heckleine arbeiten kann.

6ter Fahrtentag Segelurlaub Griechenland

Samos - Der alte Hafen, Heck zu Promenade, sehr schoen. Die neue Marina ist wohl fast fertig, noch nicht bewirtschaftet und irgendwie wird auch nicht mehr daran gebaut. Kos ist als Konkurrenz wohl zu grossen. Haben selbst gar nicht erst reingeschaut, da der Platz im alten Hafen top war ...

Von Piraten in den Bann gezogen - 8ter Fahrtentag

Kalymos Ormos Emporio

9ter Fahrtentag

Reise nach Kalymnos-Ormos Emporio

Wir verlassen schweren Herzens die Piratenbucht und segeln bei 5-6 Windstaerken und eindrucksvoller Welle nach Kalymos und dort nach Ormos Emporio einer Bucht im Nordwesten, Ankerbojen vor dem Strand die wohl den einzelnen Tavernen gehoeren. So richtig scheint sich aber keiner daran zu halten und auch wir sind demnach so eine Art Falschparker. Wir entern naemlich die Taverne Artistiko bei George. Spielt mit leuchtenden Augen selber Gitarre, d.h. eine geniale Stimmung. Der Hit ist dann Georges Lachen wenn er mal etwas vergessen hat. Muss man gesehen haben: "Oh my friends, I´m afraid I had a little Black out" Essen ist auch sehr gut, eindeutig bringt allerdings George den ultimativen Kick, naemlich die Atmosphaere. Ist halt ein Unikat. Bei groesseren Gruppen kann das etwas dauern auch wenn George regelrechte Sprints einlegt.
Richtig gluecklich kann man George dann machen, wenn man zuvor anruft und die Gruppe ankuendigt. Artistico und das Grinsen des quirligen Griechen entschaedigen aber auch fuer jede Wartezeit. Tel. hat er jedenfalls und zwar folgende Nummern; 02430-40115 oder 02430-23019 als dass man George die Hektik ersparen kann.

10ter Fahrtentag

Wir nehmen Kurs auf Tilos. D.h. wir Geigen mit 4-5 Knoten auf einer Katkreuz ins Ziel. Durch die Welle ein rechter Eiertanz. Felix und Irenecrew schaffen es wohl heute nur bis Nisiros. Susann und die Lithicrew liegen weit zurueck. Der Zwangsaufenthalt auf Samos! Zwei Seglerinnen sind mit einem Motorroller aus der Kurve geflogen. Zum Glueck ist es bei den beiden mit Kratzern abgegangen.

Symi

11ter Fahrtentag

Ein letztes richtiges Highlight fuer den Schluss soll Symi sein.

Auf den ersten Blick wirkt Simi recht kahl insbesondere wenn man sich von Norden naehert. Kommt man hingegen von Sueden in die rundum perfekt geschuetzte Klosterbucht (Panormitis), eroeffnet sich ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Nach idyllischem Badeaufenthalt losreissen von der Bucht.

Symi liegt sehr weit südlich (etwa auf der Hoehe Nordafrikas) und hat damit ein angenehmes Klima. Es gibt rund 250 Sonnentage im Jahr. Es war ueberdies die Insel die ich am tiefsten in Erinnerung hatte. Eine Perle der Ostaegäis. Pastel aus dunstigem Blau das in ein undeutliches Rot ueberging. Ein unwirkliches Szenario mit dem Wind der merklich kuehl ueber den schroffen Berg wehte. Aber Jetzt war es angenehm warm in der Sonne.

Wir schrauben uns zu Dritt den Berg hoch, waehrend die anderen unten im Hafen bleiben. Georgios Taverne ist so richtig mit Toepfegucken. Sehr klasse! IMHO die authentischste Taverne des Segelurlaubs und netter als eine Pita worauf sich die anderen sechs verstaendigt haben. Das Essen ist goettlich bis genial. Alles ist sehr einfach, und die Leute werden eng auf die Tische verteilt. Urgriechisch im San Tropez der Dodekanes. Truthahn mit Pflaumen, einfach ohne Worte ABER viel! Vom suedlichen Ende der Stadt gelangt man über die sogenannte Treppenstrasse mit über 500 Stufen zur Oberstadt Chorió, auf dem Weg dort hin findet man Georgios Taverne. Um den Hafen klammern sich dezent kleine Häuschen in den Berghang. Steile Treppen vernetzen die einzelnen Gaesschen untereinander. Symi ist wie ein großes Amphitheater rings um den Hafen errichtet, was jetzt im dunklen auf dem Rueckweg zur Segelyacht besonders klasse aussieht.

Naechtliche Manoeverbesprechung bei einem weiterem Bier: "Ok wir nehmen einfach den Anker und legen ihn um den Poller auf der anderen Seite des Hafens oder auf das Vordeck des Gegenueber, bei 23 Meter Ankertiefe und dem schlanken Hafenbecken die einzige Moeglichkeit sicher zu gehen, dass der Anker haelt. Seemannsgarn wird gesponnen der versaute Anleger aufgearbeitet.

Jetzt liegen wir relativ sicher zumindest bist zum Morgen.

12ter Fahrtentag
Wir sitzen zu Zweit in einem "Kaffe" und der Graue Papagei macht die Trillerpfeife des Hafenmeisters nach. Der Wirt der nicht nur farblich dem Tier aehnelt fordert das schlaue Tier auf gelangweilte Art zur Ruhe auf, natuerlich ohne Erfolg. Es ist schon am fruehen Morgen sehr warm, aber angenehm.
Wir liegen auf der Backbord Seite des Hafenbeckens. Die letzten Stuermen aus dem Kaffee, an Bord werden die Leinen geloest und schon kommt die 11 Uhr Faehre. Der Hafenmeister winkt uns hecktisch zur Eile.

Wir gehen durch die Enge zwischen Symi und der vorgelagerten Insel, nehmen dann Kurs auf Nisiros. Auf Nisiros werden wir die "Lithy" wiedertreffen und vermutlich auch die "Irene". Im Hafen Palon kann es bei Nordwind sehr schaukelig werden allerdings ist der Hafen der ideale Absprung zurueck nach Kos. ZURUECK? Jetzt schon? Das sollen zwei ganze Wochen gewesen sein...

Auf Nisiros angekommen ist Palon dicht. Gut dann zum anderen Hafen, die Lithi verholt sich weil eine Fahre kommt, so richtig wissen wir nicht wo wir jetzt hin sollen. Dann der Funkspruch von der Irene, die Fischer haben im hinteren Teil des Hafenbeckens von Palon Platz fuer uns gemacht. Besser als mit der Lithi Schiffeverschieben zu spielen hoert es sich an ;-) Also wieder zurueck. Es wird im hinteren Teil des Hafenbeckens recht flach, daher ist viel Kette stecken schwierig, es sei denn man rudert den Anker an seinen Bestimmungsort. Wieder mal ein Argument nicht zu spaet in den Hafen zu kommen denn dann sind die besten Plaetze weg :-)

Nachzulesen ist, dass man in diesem kleinen Hafen leicht bekommt, vor allem bei Schwell. Wir haben beim ablegen dann noch einen "Charterexperten" gesehen der sich gleich mehrere Ketten und Seile mit dem Anker gefangen hat :-(

Abends auch bei und sehr viel Schwell im Hafen! Die Yachten zappeln und die SELAS spielt verrueckt, schaukelt sich wie verrueckt auf. Alle Masten sind relativ ruhig nur die SELAS pendelt im vollem Range, droht die anderen Yachten aufzumischen. Warum ist gerade unsere Yacht heute derart aggressiv. Einzige Erklaerung der Lateralplan der Yacht d.h. der Langkiel der einer Welle viel mehr Angriffsflaeche bietet. Jetzt koennen wir es nicht aendern. In der Nacht dann auf den letzten drei Yachten im Hafenbecken -von denen eine die Selas ist- Aktion. Die letzte Yacht ist beim schwojen direkt auf den Steg gekracht. Die drei Yachten starten die Motoren. Es wird wieder ruhiger und die letzte Yacht bringt einen Zweitanker aus. ACHTUNG: Betroffen waren nur die Yachten hinter der Boje die den Teil fuer die Fischer absperrt, sonst scheint der Hafen sicher und alle anderen konnten die Nacht ruhig schlafen.

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13ter Fahrtentag

Der letzte Schlag nach KOS. Wider dem Wetterbericht Windstaerke 9. Aber hallo! Wir segeln eine Weile und kommen auf der Kreuz nicht weiter. Unter Motor laufen wir in den Hafen von KOS ein. Zwei mal kurz nachjustiert bis die Selas in der Flucht steht und der letzte Anleger nunmehr sauber von statten geht.

Ein Fazit zum Revier:

Die Dodekanes sind im Sommer nicht zu heiß und bis in den Oktober hinein noch als Segelziel ideal auch wenn dann die Abende schon recht kurz werden und der eine oder andere Pulli hervorgezaubert werden muss. Allerdings war dies fuer uns im Hochsommer nicht die Frage sein. Fallboeen gibt es vornehmlich dort wo Radspieler diese beschreibt, sind aber letztlich auch kein Thema, WENN man genug Kette steckt und den Anker gut einfaehrt, Seitenboeen beim Anlegen erfordern ein gewisses Geschick, allerdings kann man auch immer auf "einfachere" Haefen ausweichen. Ideal sind die haeufigen Mooringtonnen von denen wir uns einige Grundfesten selbst angeschaut haben. Wer will kann den Toernplan so stecken, dass er die "gefuerchteten" rhoemisch katholischen Anleger bei Flaute faehrt, so er nicht wie wir Dauerwind hat. Irgendwie gibt es wenn man die Anleger der Touris sieht immer noch Aufklaerungsbedarf. Insbesondere die Unart seinen Anker quer ueber alle anderen Ketten durchs Hafenbecken zu verlegen ist sehr leicht vermeidbar wenn man sich einmal klar macht was unter Wasser passiert. Mehr dazu wird sich in kuerze hier finden.


Weitere Infos:

Selber Mitsegeln
- Bareboatcharter - Segelbuch - Forum

 

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Segelliteratur / Software

 

Der ultimative Revierfuehrer ohne den es einfach nicht geht! Radspieler ist fuer dieses Revier einfach der super Standart. Es gibt auch andere, wir haben verglichen und viel Geld zum Fenster rausgeworfen. Der Radspieler ist es!

 

Digital: Über 60 Häfen. Bild & Textinformation über Ansteuerung, Liegeplätze und Versorgung. Videoclips incl. Kommentar mit integr. Software "Video für Windows" usw.

 

  Allgemeine Literatur:

Der ultimative Reisefuehrer. Ideal auch fuer Mitsegler und als Ergänzung der nautischen Literatur von oben.

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Das Segelbuch, fuer jeden!

Literatur gibt es viel Qualitaet offenbar wenig gute bis hin zum Urteil unbrauchbar!

 

 

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Brainstorming nicht verwendeter Infos:

Lipsi oder Lipso - neuer Schwimmsteg im Hafen, Hafenmeister mit schnieker Uniform, sehr wichtig. Sollte man sich melden. Kostet der Liegeplatz für die Bav. 50 1,03 Euro :-)) kein Witz. Restaurants an der Hafenmeile.

Agathonisi - Hauptbucht Georgiu, fest längs am Kai. Muss man fragen, wann die Faehre kommt. Sehr idyllisch, bestes Essen der Reise bei Jannis- Ziege und frischen Fisch. Restaurant Seagull, Jannis spricht deutsch. (www.kalimera.nv)

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